Windows 7 Mobile: Microsoft macht Handys fit (endlich)

Nachdem schon der Start des Internet verschlafen wurde, sah es fast so aus, als würde Microsoft ein zweites Mal abgehängt: Apple hatte mit dem iPhone den großen Wurf gemacht, Google kam mit Android langsam, aber überzeugend hinterher und Microsoft - veröffentlichte eine langweiliges Smartphone-Betriebssystem nach dem nächsten. Windows in klein, möglichst wenig in Entwicklung investieren war die Devise, kein durchdachtes Interface. Jetzt kommt Windows 7 Mobile - und wie Windows 7 scheint es das beste zu sein, was man bisher von Microsoft gesehen hat. Eine Kostprobe?

(via lifehacker)

Update: Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen und Implikationen auf nachrichten.at

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ein Wort zum iPad

Das iPad ist keine Revolution. Die Revolution war der iPod Touch: Die neue Benutzerschnittstelle ohne Tasten aber mit gerätfüllendem Multitouchscreen, der Appstore, die schicken Programme und das Entwicklerwerkzeug. Damals war es neu und zurecht ein Hype. Aber jetzt? Das iPhone ist ein iPhone Touch mit Handykarte und Kamera, das iPad ist ein großes iPhone ohne Telefon und ohne Kamera. Ende der Geschichte.

Nur die Medien hypen weiter, was das Zeug hält. Für Schirrmacher  hat das iPad Potenzial die ganze Gesellschaft zu verändern - weg vom kreativen, offenen, hin zum schicken, geschlossenen System. Dass der iPad ein geschlossenes System ist, stimmt. Aber dass er irgendwann irgendwas ersetzt, scheint mir unwahrscheinlich (auch wenn Schirrmacher mit der These nicht alleine ist). Denn der iPad ist kein Laptop: Man kann entweder einen Text schreiben ODER im Internet surfen, aber nicht etwas recherchieren, während man schreibt. Man kann, während man eine Mail schreibt, nicht schauen, was man letzte Woche geschrieben hat. Das iPad hat kein Dateisystem, das heißt: Man muss die Dateien, mit denen man arbeiten will, über den Apple-Koloss iTunes ordnerweise synchronisieren (anstöpseln, Programm starten, auf die Synchronisierung warten, der Prozess ist schon beim iPod viel zu langsam). Und das alles nicht nur eine temporäre Programmierfrage, sondern eine der grundsätzlichen Architektur: Das Konzept basiert darauf, dass immer nur ein Programm ausgeführt wird, bildschirmfüllend. Dass der Nutzer keinen Zugriff zum Dateisystem erhält - und auch keines der Programme. Deshalb wird das iPad nie Laptops ersetzen, ist den Subnotebooks nicht überlegen und läutet alles andere ein, bevor es das Ende der Computer verkündet. Die Medien hypen aus Gewohnheit. Das iPad ist ein sehr schickes Lifestyleding. Gut zum surfen, Fotos vorführen, Filme gucken, eBooks lesen und Mails checken, wenn man grade unterwegs ist. Mehr nicht. Wenn man Glück hat bekommt man diese Leistung für 400€. Das ist nicht billig, aber in Ordnung. Und mehr gibt es nicht.

Das heißt: Eine Sache hat mich im Hintergrundrauschen dieses iPad-Hypes fasziniert: Apple hat versucht, iWorks auf den iPad zu bringen. Das ist besonders, weil der iPad weder Maus noch Tastatur hat, wie grade gesagt kein Multitasking beherrscht und keine Dateien, weil man mit Touchscreen viel größere Bedienelemente braucht als mit der Maus und dadurch weniger Platz für Funktion und Fenster zur Verfügung hat. Die Umsetzung wird noch nicht den großen Hype bringen, zeigt aber ein ganz neues Konzept Software (hier das Video von der Präsentation für einen ersten Eindruck). Irgendwann, wenn nächste Gerätegenerationen das Problem des beschränkten Dateizugriffs nicht mehr haben, könnte das hier eine Lücke schließen: Ein Office-Paket für die Zwischenzeit. Für die Terasse, die Straßenbahn, den Park. Keine Alternative zum Laptop, keine neue Gesellschaft. Aber ein neuer Gerätezwitter, der die Alten sauber ergänzt. Eine wirkliche Innovation der Bedienung von Officeprogrammen, die wiederum Laptops inspirieren könnte.

Nur schade, das darüber kaum einer schreibt.

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virtual assistant: in die Tasche gesteckt (iPhone)

Nachdem Tim Ferris in seinem (lesenswerten) Buch 4hourworkweek die Vorzüge eines persönlichen Assistenten in Asien zum Outsourcing der Alltagssorgen beschrieben hatte, wurden die Agenturen der Nachfrage nicht mehr Herr.

Gestern ist eine iPhone-App rausgekommen, mit der die Thematik auf höherer Ebene verhandelt wird. Siri ist ein Virtual Assistant für jeden, digital im iPhone. Und auf den ersten Blick durchaus ernstzunehmen.

Siri (via lifehacker)

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Steve Jobs inspirierende Rede in Stanford

Es ist die persönlichste Rede eines CEO, die ich bisher gehört habe. Sie ist schon ein paar Jahre alt, aber zeitlos. Schaut sie Euch selbst an:

(via Barbara Heitger, Heitger Consulting)

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Yahoo versteckt Werbung in den Ergebnissen

Yahoo ist bisher schon durch etwas obskures Verhalten aufgefallen - populärstes Beispiel ist, dass die Plätze im ehemals renommierten Yahoo!Directory, einem redaktionellen Internetverzeichnis, seit einiger Zeit nicht mehr gegen Qualität der Seite sondern gegen 300$-Überweisung vergeben werden. Seit wenigen Tagen kursiert jetzt ein viel weitreichenderer Befund: In etlichen Blogs (etwa bei Seo-solutions und basicthinking) wird darüber berichtet, dass in die normalen Ergebnisse, die Yahoo für Urlaub, Reise oder Auto liefert, Links auf Werbeanbieter eingetragen sind. Mit jedem Klick auf diese Ergebnisse verdient jemand Geld - vermutlich nicht wenig. Damit ist nicht gesagt, dass die Ergebnispriorisierung auch verfälscht ist. Aber klar ist: Eine derartige Vermischung von Anzeigen und Inhalten hat es bei Anbietern dieser Größenordnung noch nicht gegeben. Insofern ist das ein ziemlicher Hammer, der die nächste Zeit Schlagzeilen machen könnte.

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ein Archiv der Windows-Startmelodien

Die visuelle Ästhetik der Windows-Versionen haben wir Nerds gespeichert, klar, aber die Starttöne hätte ich nicht mehr zusammenbekommen. Zum Glück gibt es ein Archiv mit den Willkommensmelodien aller Windows-Versionen seit Windows 3.11. Den Sound von Windows 95 - ihr erinnert Euch? - hat übrigens der renommierte Sounddesigner Brian Eno gebastelt. Es heißt, es habe 84 Versuche gebraucht, bis die Microsoft-Macher überzeugt waren

“The thing from the agency said, “We want a piece of music that is
inspiring, universal, blah-blah, da-da-da, optimistic, futuristic, sentimental, emotional,” this whole
list of adjectives, and then at the bottom it said “and it must be 3 1/4 seconds long.”

// Artikel im San Franzisco Chronicle

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Prometeus - eine animierte Utopie über die Zukunft der Technik

Schön anzusehen: Mal wieder eine clevere Utopie über die Zukunft der Technik mit Google und Konsorten. Viel Spaß.

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die wichtigsten Köpfe der Computerentwicklung

Gut, das mit den wichtigsten Köpfen der Computerentwicklung ist vielleicht ein bißchen übertrieben. Aber nicht sehr. Das MIT ist die wichtigste Technikhochschule der Welt, das CSAIL (Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory) gehört zu den bedeutendsten Institutionen der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Computertechnologie. Auch das World Wide Web Consortium (W3C) ist da lokalisiert, die weltweit agierende Verwaltungsstelle für Entwicklungen und Standards des Internet. Und diejenigen, die im CSAIL arbeiten, gehören wirklich zu den wichtigen Computerexperten weltweit. Viele sind überraschenderweise jung oder weiblich, es gibt welche, die genauso aussehen, wie man sich den Nerd vorstellt, mit Vollbart und dicker Brille, und es gibt einige, die gar nicht in die gepflegten Klischees fallen. In jedem Fall interessant sie mal zu sehen: Denn es gibt eine Seite, auf der man einfach mal die Köpfe sieht, kommentarlos. Auch Tim Berners-Lee ist dabei, der Erfinder des Internet. Irgendwo in Reihe drei. (Das ganze ist auch als visuelle Datenbank verfügbar, mit der man die Leute gezielter filtern kann.)

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XGL Hardwarebeschleunigung und Touchscreens :: Windows-Interface von morgen

Für das Alternativ-Betriebssystem Linux gibt es eine frei verfügbare XGL Erweiterung, mit der ziemlich beeindruckende intuitive Schnittstellen konzipiert werden können.

Ein Beispiel dafür ist das auf Linux/XGL realisierte 3D-Betriebssystem:

Offizielle Demo der Funktionen in einem Video von Novell:

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die Schnittstelle der Zukunft :: revolutionäre multiuser-Touchpads

Multiuser-Touchpad von Jeff HanEine der folgenreichsten Entwicklungen der Schnittstellenkonzeption war sicher das Touchpad. Und jetzt kommt die neue Generation: Schon beim Apple iPhone war ein Multiuser-Touchpad im Einsatz, das gleichzeitig mehrere Berühungspunkte erkennt. Darum geht es. Und auch wenn es einfach klingt, hat es enorme Konsequenzen. Welche Potenziale für Personalcomputer im neuen System liegen, wird bei dem Projekt einer Schnittstelle für Computer von Jeff Han deutlich. - Da versteht man, das grade ein neues Zeitalter der Maschinensteuerung anbrechen könnte.
Apple iPhone
Ein anderes sehenswertes Video von der Präsentation des iPhone bei der New-York-Times.

sehr sehenswerte Präsentation eines industriefertigen multiuser-Touchpads von Projektleiter Jeff Han (New York University Institute of Mathematical Sciences)

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