Google´s Angriff auf Microsoft :: Google Gears macht dynamische Webseiten zu Offline-Software

Das hatte noch gefehlt: Nachdem Google die letzten Monate mit Software, die gezielt dem Marktführer Microsoft Konkurrenz macht, den Markt durchgewirbelt hat, kommt jetzt der Coup, auf den alle Branchenkenner gewartet haben. Die Google-Konkurrenz für Outlook, Word, Excel oder notepad läuft bisher nur online. Und Google Gears soll dafür sorgen, dass sich das ändert. Das kleine Programm stattet den Computer mit einem technischen Rahmen aus, der Online-Applikationen vom heimischen Computer ausführbar macht. Ohne Internetverbindung, schneller, mit offline gestützter Datenbank:


Store and serve application resources locally

Store data locally in a fully-searchable relational database

Run asynchronous Javascript to improve application responsiveness

Dadurch werden die Seiten schneller, vor allem aber sind die Daten auch ohne Onlineverbindung ansehbar, bearbeitbar, nutzbar. Für die Konkurrenz zu Microsoft ist das ein Riesenschritt und die Jungs aus Redmond müssen sich langsam wirklich was einfallen lassen, um Google Paroli zu bieten.

// Golem über Google Gears

// Interview mit Google-Verantwortlichem zum Potenzial von Google Gears bei ZDnet

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die Antwort auf das Leben, das Universum und den ganzen Rest :: Google lyrisch

Sie kennen noch Douglas Adams, nehme ich an? In seinem Kultbuch “Per Anhalter durch die Galaxis“, in dem Sätze stehen wie

Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen.

kommt auch ein Computer namens Deep Tought vor. Dieser Computer wurde einmal nach dem Sinn des Lebens, des Universums und des ganzen Rests gefragt, rechnete siebeneinhalb Millionen Jahre und kam schließlich zum Ergebnis: 42.
Wer google danach fragt, bekommt dasselbe Ergebnis. Kein Quatsch. Hier ist der Beweis.
Wenn Google die Geschichte weitergelesen hätte, wäre das vermutlich nicht eingebaut worden. Denn da 42 ein völlig unbrauchbares Ergebnis ist, musste Deep Tought einen noch leistungsfähigeren Computer bauen, der schließlich die konkrete Frage ermitteln sollte. Das war die Erde. Im Buch wird sie leider vor Fertigstellung der Rechenoperation in die Luft gesprengt, um einer interstellaren Umgehungsstraße Platz zu machen. Hoffen wir, dass das alles Google erspart bleibt. Oder, um mit Douglas Adams und dem Anhalter durch die Galaxis zu sprechen:

Es gibt eine Theorie, die besagt, wenn jemals irgendwer genau rausfindet, wozu das Universum da ist, dann verschwindet es auf der Stelle und wird durch etwas noch Bizarreres und Unbegreiflicheres ersetzt. Es gibt eine andere Theorie, nach der das schon passiert ist.

// Für Fans und Laien: die Technologie aus Per Anhalter durch die Galaxis, eine Sammlung mit Quellen, Orten und schrägen Gegenständen.

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Lost in translation :: die unfreiwillige Kunst maschineller Übersetzung

flickr cc Neil Rickards

Es klingt so einfach und scheint eine der unüberwindbaren Hürden der Technik zu sein: Vollautomatisierte Übersetzungen von Texten. Babelfish hieß der erste, der es allen zeigen wollte. Den Namen Babelfish hatte Douglas Adams für einen intergalaktischen Fisch erfunden, der, einmal ins Ohr des Benutzers gesteckt, sämtliche einlaufenden Sprachen frißt und die Heimatsprache des Nutzers ausscheidet. Systran hat den gleichnamigen Übersetzer programmiert, Altavista wurde weltweit bekannt damit und Yahoo hat ihn mittlerweile auch eingebaut (Google hält mit seinem eigenen Dienst dagegen, der allerdings ausnahmsweise nicht mithalten kann). Babelfish ist also eine der legendären Marken des Internet. Was interessanter ist, als diese Erfolgsgeschichte, ist die Tatsache, dass Babelfish es bis heute nicht zustande bringt, einen normalen Text zu übersetzen.
Der letzte Satz beispielsweise liest sich in englisch:

Which it is more interesting than this success history is, the fact that Babelfish does not bring it until today to translate a normal text.

Wäre die maschinelle Übersetzung besser, wäre auch das Projekt NewsTran noch besser: Der Dienst soll Nachrichtenquellen aus aller Welt erschließen, indem sie in die Heimatsprache übersetzt werden. Schaut man aber in die deutsche USA Today, liest man unter der Überschrift “Diplomaten, die vom Irak mit Pfosten-traumatischer Druckstörung zurückkommen”:

Larry brünieren, der Direktor der Zustand-Abteilung der ärztlichen Bemühungen, daß schon in diesem Monat die Abteilung Willense-mail Fragebögen zu den Angestellten gesagt, die im Irak bekanntgegeben worden sind.

Leute, daran müsst ihr nochmal arbeiten. (Einige Quellen sind von Menschen übersetzt, so dass NewsTran trotzdem einen zweiten Blick wert ist.)

Einen besonders brauchbaren Service bietet in diesem Kontext Lost in translation. Dieser Dienst sorgt für gute Unterhaltung, indem er einen beliebigen englischen Text in mehrere Sprachen übersetzt und das Ergebnis wieder ins englische transferiert. Hier ist das Spieß also herumgedreht: Der Übersetzungsdienst stiftet Sinn durch das, was an Sprache auf der Strecke bleibt.

Falls Sie doch mal nicht umhin kommen, einen Text zu übersetzen: Hier ein paar Maschinen, die zumindest zu den Besseren gehören. Alle beherrschen die gängigen Sprachen und bringen bei einfachen Sätzen auch passable Ergebnisse.

Wer Google Desktop besitzt, sollte das herausragende Ajax-Gadget namens Translate installieren. Das übersetzt noch während des Schreibens.

Online-Dienste:
ajaxtrans
freetranslation.com
intertran

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Google Maps :: Routenführung über den Atlantik

Zur Google Maps-StartseiteLassen Sie sich mal bei Google Maps die Strecke von Hamburg nach Washington berechnen, nur so. Mehr sage ich nicht. Worauf warten Sie noch? Google Maps. Los gehts.

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Google klaut Yahoo Layout

Mit dem InternetExplorer 7 kamen auch die neuen Toolbars von Yahoo und Google. Komisch nur, dass die Werbung für die Toolbars der Konkurrenten fast identisch aussieht:

Jeremy Zawodny hat hier darüber berichtet - was man aber vorsichtig bewerten sollte, denn der Mann arbeitet für Yahoo. Da Alex Chitu das Thema auch aufgegriffen hat, gehe ich mal davon aus, dass es keine Ente ist.

In jedem Fall: Google hat seine Seite geändert und ist jetzt unterscheidbar.

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Google vs. Microsoft :: Feindschaft? Neeeein.

Go to Google Home

Zelebrierte Feindschaft braucht etwas Feingefühl. Google hat davon reichlich. Der Beweis: Die Google-Suchmaschine speziell für Microsoft-Themen. Das ist in etwa so, wie wenn Cola eine Erfindung der Pepsi Company widmet. Denn Google ist der erbitterste Konkurrent von Microsoft. Die Live!-Suche kann gegen Googles Suchmaschine lange nicht mithalten und Microsoft ist schon seit einiger Zeit ziemlich sauer. Google ist da am ehesten freches Kind und rebelliert trickreich mit der Suchmaschine für die Konkurrenz. Ein netter Zug, könnte man meinen. Aber der Teufel steckt im Detail: Wer in dieser Suchmaschine Google sucht, bekam am 14. April als ersten Treffer einen Artikel der University of Pennsylvenia, der rund 56.000 Mal gelesen wurde. Titel: “Why is Microsoft Afraid of Google?” Daraus:

“In the few short years of its existence, Google has come a long way, simultaneously striking fear in the hearts of major players in the computer industry and also arousing their curiosity.”

Na, daher weht der Wind. Und wer dann Microsoft sucht, kommt direkt zu einem Microsoft-Kritiker, der das Management in Grund und Boden bloggt. Das ist nicht nett. Aber Ballmer, Gates, hey, das hilft nun wirklich nicht. Wenn man bei Kindergartenvergleichen bleibt, kann man sich Microsoft arrogantes Kind des Firmenbosses vorstellen. Die Firma war so verklebt vom riesig angekündigten Neustart der Suchmaschine live!, dass sie einen ganz blöden Fehler gemacht hat. Die Suchmaschine heißt zwar live.com, aber da es eine Suchmaschine ist, steht über Live!Search. Und was wäre das dümmste, was man mit so einem Namen tun könnte? Genau. Vergessen, sich die Domain livesearch.com zu sichern. Die Herren Gates und Ballmer haben genau das geschafft und livesearch.com hat sich ein Privatmensch unter den Nagel gerissen, der jetzt gutes Geld verdient. Er hat über den Massenanbieter Schlund&Partner eine Suchmaschine angemeldet, die erstens nur Werbung findet und zweitens Google als empfohlenen Suchterm nennt. Also, liebe Microsoft-Chefs, da müsst ihr nächstes Mal schon ein bißchen mehr aufpassen.
Und was macht bei Microsoft stattdessen? Etwas, was man bei der ganzen Kritik nie für möglich gehalten hätte: Bei der Google in Live! absolut einwandfreie Resultate liefern. Das ist zwar nett, liebe Leute, aber so kommt ihr doch nie auf einen grünen Zweig. Nehmt Euch doch ein Beispiel an Page und Brin, die mal gesagt haben:

“You can make money without doing evil?”

Na also, geht doch.

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Google privat :: Larry Page´s Freundin

Es ist ein bißchen unter der Gürtellinie, aber haben Page und Brin
nicht auch ihre Schwierigkeiten mit dem Datenschutz. Also, meine
Herrschaften: Larry Page hat was mit Lucy Southworth. Haben das alle gehört? Mann, das ist die Story!

Die Grafik

lucy-southworth.jpg

larry-page.jpg

Ach, verflixt, die hatten´s schon vorher.

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Google Earth revisited

Google Earth war ziemlich gut. Jetzt hat Paul Neave, Mastermind der Flash-Produktionsfirma neave imagination eine ziemlich überzeugende Erweiterung programmiert: flashearth übernimmt die Daten von GoogleEarth, ergänzt eine hervorragende Maussteuerung und vernetzt die Google Daten mit sieben vergleichbaren Diensten. Was herauskommt ist ziemlich beeindruckend: Ein Bild der Welt aus verschiedenen, dynamisch austauschbaren Quellen.

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