Windows 7 Mobile: Microsoft macht Handys fit (endlich)

Nachdem schon der Start des Internet verschlafen wurde, sah es fast so aus, als würde Microsoft ein zweites Mal abgehängt: Apple hatte mit dem iPhone den großen Wurf gemacht, Google kam mit Android langsam, aber überzeugend hinterher und Microsoft - veröffentlichte eine langweiliges Smartphone-Betriebssystem nach dem nächsten. Windows in klein, möglichst wenig in Entwicklung investieren war die Devise, kein durchdachtes Interface. Jetzt kommt Windows 7 Mobile - und wie Windows 7 scheint es das beste zu sein, was man bisher von Microsoft gesehen hat. Eine Kostprobe?

(via lifehacker)

Update: Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen und Implikationen auf nachrichten.at

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ein Archiv der Windows-Startmelodien

Die visuelle Ästhetik der Windows-Versionen haben wir Nerds gespeichert, klar, aber die Starttöne hätte ich nicht mehr zusammenbekommen. Zum Glück gibt es ein Archiv mit den Willkommensmelodien aller Windows-Versionen seit Windows 3.11. Den Sound von Windows 95 - ihr erinnert Euch? - hat übrigens der renommierte Sounddesigner Brian Eno gebastelt. Es heißt, es habe 84 Versuche gebraucht, bis die Microsoft-Macher überzeugt waren

“The thing from the agency said, “We want a piece of music that is
inspiring, universal, blah-blah, da-da-da, optimistic, futuristic, sentimental, emotional,” this whole
list of adjectives, and then at the bottom it said “and it must be 3 1/4 seconds long.”

// Artikel im San Franzisco Chronicle

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XGL Hardwarebeschleunigung und Touchscreens :: Windows-Interface von morgen

Für das Alternativ-Betriebssystem Linux gibt es eine frei verfügbare XGL Erweiterung, mit der ziemlich beeindruckende intuitive Schnittstellen konzipiert werden können.

Ein Beispiel dafür ist das auf Linux/XGL realisierte 3D-Betriebssystem:

Offizielle Demo der Funktionen in einem Video von Novell:

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Microsoft CEO Bill Gates und Apple CEO Steve Jobs im gemeinsamen Interview (AllThingsD Highlights)

Nicht weniger als ein historischer Moment: Microsoft-Chef Bill Gates spricht mit Apple-Chef Steve Jobs. Vor laufenden Kameras. Und über die heiklen Themen zwischen Apple und Microsoft. Damit man das richtig einschätzen kann eine kurze Geschichte der Beziehungen.
Beide waren die ersten, die ein kommerzielles Betriebssystem entwickelt haben. Apple hat die Idee von Programmfenstern entwickelt, Gates hat sie kopiert und Windows genannt. Beide gehören zu den Pionieren des Computerzeitalters - und zu den Wenigen, die nach wie vor an der Spitze ihrer Firma stehen. Die Konzepte der beiden unterscheiden sich: Gates steht für den Volks-PC, eine Standardmaschine mit zahllosen Schnittstellen, die letztendlich ausschlaggebend für die Entwicklung beinah der gesamten Softwareindustrie waren, die wir heute kennen. Apple hat dagegen auf Qualität aus einem Guss gesetzt: Die Apple Macintosh Computer liefen lange nur mit der Hardware aus dem eigenen Haus, galten als quasi immun gegen Abstürze, schneller, intuitiver und sicherer. Apple ist bis heute das Werkzeug der Designer, der Kreativen, der Erlesenen.

In den letzten Monaten hat sich der Konflikt zwischen beiden Konzernen zugespitzt: Steve Jobs hat 2006 den Google CEO Eric Schmidt in den Apple Verwaltungsrat aufgenommen und damit einer Kooperation der härtesten Konkurrenten von Microsoft beschlossen. Mit dem iPod hat Apple einen Riesencoup gelanded, an den Microsoft mit seinen MP3-Playern nie wird anknüpfen können. Der Boom hat den Verkauf der Heimcomputer von Apple angekurbelt und das Image gestärkt. Während Microsoft versucht hat, die Einbrüche der Musikindustrie mit einem aufwändig entwickelten Kopierschutzstandard für digitale Musik aufzuhalten, verdient Apple Millionen mit dem Onlineverkauf kopierschutzfreier Musik. Das Image des Microsoft Mediaplayer, der zur Standardanwendung für Multimedia werden sollte, bricht wegen eingebauten Kontrollalgorithmen in sich zusammen, während Apple iTunes, die kostenlose Software des iPod Rekordnutzerzahlen vermeldet. Und jetzt scheint auch noch Windows Vista den Erwartungen nicht gerecht zu werden, obwohl tausende hochbezahlte Microsoft-Programmierer fünf Jahre gearbeitet haben. Microsoft geht es grade nicht sehr gut, das kann man so sagen. Gates hätte also allen Grund, Steve Jobs zu meiden. Und trotzdem haben sich beide getroffen, einem Interview unter Führung des Wall Street Journal zugestimmt. Ein historischer Moment. Hier sind die Mitschnitte:

superspannende Fundstücke der Geschichte zwischen Apple und Microsoft

Steve Jobs und Bill Gates - Best of (8 Minuten)

(weiter)

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Microsoft CEO Steve Ballmer über die Microsofts Pläne der Zukunft (AllThingsD Highlights)

Steve Ballmer ist der wichtigsten Mann von Microsoft, erklärtermaßen bester Freund von Gründer Bill Gates und im Gegensatz zum ruhigen Gates der extrovertierte Wirbelwind von Microsoft, der auch vor peinlichen Auftritten nicht zurückschreckt. Hier etwas ruhiger bei der AllThings Digital:

ein ganz interessantes Interview mit Steve Ballmer von der Businessweek

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Microsoft CEO Bill Gates und Apple CEO Steve Jobs im gemeinsamen Interview (AllThingsD Highlights)

Nicht weniger als ein historischer Moment: Microsoft-Chef Bill Gates spricht öffentlich mit Apple-Chef Steve Jobs. Damit man das richtig einschätzen kann: eine kurze Beziehungsgeschichte.
Seit Apple das erste fensterbasierte Betriebssystem erfunden hat, sind die beiden die ärgsten Konkurrenten (Gates hat es kopiert und ist mit Windows erfolgreich geworden). Beide haben ihre Firmen selbst gegründet und führen sie noch. Beide sind zu inbegriffen des Computerzeitalters geworden: Gates hat den PC für die Massen erschwinglich gemacht, hat Standards für ein Betriebssystem gesetzt, das zu einem beispiellosen Wachstum einer ganzen Industrie an Softwareproduzenten geführt hat, die die Schnittstellen von Windows nutzen und hat erreicht, dass zwischenzeitlich über 90 Prozent aller Rechner mit einem Microsoft-Betriebssystem ausgeliefert werden. Apple Macintosh, die Erfindung von Steve Jobs, stand dagegen für Qualität, lange lief das System nur mit Hardware aus demselben Haus, das Design war ebenso aus einem Guss wie die mitgelieferte Software. Apple ist bis heute das Werkzeug der Designer, der Kreativen, der Erlesenen.
In den letzten Monaten hat sich der Konflikt zwischen beiden zugespitzt: Steve Jobs/Apple hat 2006 den Google CEO Eric Schmidt in den Apple Verwaltungsrat aufgenommen und damit eine weithin sichtbare Kooperation der wichtigsten Konkurrenten von Microsoft beschlossen. Mit dem iPod hat Apple einen Riesencoup gelanded, an den Microsoft mit seinen MP3-Playern nie wird anknüpfen können. Der Boom hat den Verkauf der Heimcomputer von Apple angekurbelt und das Image gestärkt. Während Microsoft versucht hat, die Einbrüche der Musikindustrie mit einem aufwändig entwickelten Kopierschutzstandard für digitale Musik aufzuhalten, verdient Apple Millionen mit dem Onlineverkauf Kopierschutzfreier Musik. Das Image des Microsoft Mediaplayer, der zur Standardanwendung für Multimedia werden sollte, bricht wegen eingebauten Kontrollalgorithmen in sich zusammen, während Apple iTunes, die kostenlose Software des iPod Rekordnutzerzahlen vermeldet. Jetzt scheint auch noch Windows Vista zu floppen, an dem tausende hochbezahlte Microsoft-Programmierer fünf Jahre gearbeitet haben.
Kurz: Gates hat allen Grund, Steve Jobs zu meiden. Denn die Chancen stehen hoch, dass so eine Begegnung peinlich wird für Bill Gates, den einstigen König der Branche. Und jetzt haben sich beide getroffen. Einem Interview unter Führung des Wall Street Journal zugestimmt. Ein historischer Moment. Hier sind die Mitschnitte:

Steve Jobs und Bill Gates - Best of (8 Minuten)

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Google Maps Reloaded :: Street View ermöglicht virtuelle fotoechte Wanderungen

Es tut mir leid, aber Google macht wieder mal enorm viele Sachen, die richtig revolutionär sind. Die Google Maps, die längst mit Satellitenbildern überlagert werden können, werden jetzt dreidimensional. StreetView heißt das, eine fotorealistische Wanderung durch die Straßen der Welt. Man kann sich um 360° drehen, weiter- oder zurückgehen, tief in das Foto rein- und wieder rauszoomen. Natürlich alles brilliant aufgelöst und smooth übergeblendet. Okay, denkt man, das hat Microsoft schon im Encarta Weltatlas versucht, als man sich dreidimensional vor dem Berliner Tor drehen konnte. Nein, nein, das hier ist etwas völlig anderes. Zu den wenigen bisher mit Fotos versehenen Standorten sind nämlich nicht nur Sightseeing-Plätze, nicht mal nur ganze Straßenzüge, nein, ganze Stadtviertel abfotographiert und begehbar gemacht worden. Fotorealistisch und so schnell, intuitiv begehbar und flüssig in der Bewegung wie man es noch nie gesehen hat. Bisher natürlich nur in den USA, aber das wird sich sicher ändern.

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Google´s Angriff auf Microsoft :: Google Gears macht dynamische Webseiten zu Offline-Software

Das hatte noch gefehlt: Nachdem Google die letzten Monate mit Software, die gezielt dem Marktführer Microsoft Konkurrenz macht, den Markt durchgewirbelt hat, kommt jetzt der Coup, auf den alle Branchenkenner gewartet haben. Die Google-Konkurrenz für Outlook, Word, Excel oder notepad läuft bisher nur online. Und Google Gears soll dafür sorgen, dass sich das ändert. Das kleine Programm stattet den Computer mit einem technischen Rahmen aus, der Online-Applikationen vom heimischen Computer ausführbar macht. Ohne Internetverbindung, schneller, mit offline gestützter Datenbank:


Store and serve application resources locally

Store data locally in a fully-searchable relational database

Run asynchronous Javascript to improve application responsiveness

Dadurch werden die Seiten schneller, vor allem aber sind die Daten auch ohne Onlineverbindung ansehbar, bearbeitbar, nutzbar. Für die Konkurrenz zu Microsoft ist das ein Riesenschritt und die Jungs aus Redmond müssen sich langsam wirklich was einfallen lassen, um Google Paroli zu bieten.

// Golem über Google Gears

// Interview mit Google-Verantwortlichem zum Potenzial von Google Gears bei ZDnet

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das web3.0 wird ernsthaft :: professionelle semantische Suchmaschinen

google.jpgGut, Leute, das ist jetzt mal wirklich eine Revolution: Hakia ist eine Suchmaschine, die Euch versteht.
Aber erstmal einen Schritt zurück, damit dass auch alle zu würdigen wissen. Es geht darum, das Suchmaschinen die Bedeutung von Sätzen nachvollziehen. Sie sollen Fragen, ob man Helmut Kohl oder Kohleintopf sucht, den Jaguar oder den Sportwagen, mehr noch: Sie sollen die Inhalte auf Webseiten erkennen und diese mit der Frage in Beziehung setzen. Sie sollen wissen, welche Webseiten die kritische Theorie besprochen haben und zu welchem Schluss die Autoren kamen, damit eine Anfrage nach Kritikpunkten an der kritischen Theorie die richtigen Quellen findet. Zugegeben: Das ist Zukunftsmusik. Aber wer nach der Einwohnerzahl Hamburgs fragt, sollte Antwort bekommen.
Für die Suchmaschinenwelt ist das die große Herausforderung und definitiv die Zukunft. Das sagt die wunderbar utopische Nachrichtensendung epic2015, die Wissenschaft, die offizielle Stelle für Internetstandards W3C und der Erfinder des Internet himself Tim Berners Lee (hier sagt er es auch). Microsoft ist wieder mal zu spät auf den Zug aufgesprungen und hat bei den Marketingprofis von evb eine mehr erotische als semantische Suchmaschine namens Ms. Dewey in Auftrag gegeben, die zwar in Kürze weltbekannt, aber nie wirklich ernstgenommen wurde (suchen Sie mal art, travel oder country). Für Schauspielerin Janina Gavankar mag sich einiges geändert haben, für die Suchenden nichts.

Einige Technikfreaks dagegen sind seit einiger Zeit dabei, semantische Suche Realität werden zu lassen. Maschinen wie AskVox oder Answerbus sind noch etwas hölzern, aber wer Faktensuchmaschinen wie Factbites oder SurfWax benutzte, ahnte schon wo es hin ging. Lexxe und Brainboost gingen da noch einen guten Schritt weiter und hakia ist schließlich ein echter Hammer. Weitere Maschinen wie Powerset und Subjex sind seit einiger Zeit angekündigt und versprechen das Blaue vom Himmel. Wir sind gespannt, wie es weitergeht.

// mehr über das Thema semantisches Web

.. und ein Audiodokument zum Semantic Web von Legende Tim Berners Lee (Erfinder des World-Wide-Web, Direktor des W3C, Senior Professor am MIT, usw.)

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Google vs. Microsoft :: Feindschaft? Neeeein.

Go to Google Home

Zelebrierte Feindschaft braucht etwas Feingefühl. Google hat davon reichlich. Der Beweis: Die Google-Suchmaschine speziell für Microsoft-Themen. Das ist in etwa so, wie wenn Cola eine Erfindung der Pepsi Company widmet. Denn Google ist der erbitterste Konkurrent von Microsoft. Die Live!-Suche kann gegen Googles Suchmaschine lange nicht mithalten und Microsoft ist schon seit einiger Zeit ziemlich sauer. Google ist da am ehesten freches Kind und rebelliert trickreich mit der Suchmaschine für die Konkurrenz. Ein netter Zug, könnte man meinen. Aber der Teufel steckt im Detail: Wer in dieser Suchmaschine Google sucht, bekam am 14. April als ersten Treffer einen Artikel der University of Pennsylvenia, der rund 56.000 Mal gelesen wurde. Titel: “Why is Microsoft Afraid of Google?” Daraus:

“In the few short years of its existence, Google has come a long way, simultaneously striking fear in the hearts of major players in the computer industry and also arousing their curiosity.”

Na, daher weht der Wind. Und wer dann Microsoft sucht, kommt direkt zu einem Microsoft-Kritiker, der das Management in Grund und Boden bloggt. Das ist nicht nett. Aber Ballmer, Gates, hey, das hilft nun wirklich nicht. Wenn man bei Kindergartenvergleichen bleibt, kann man sich Microsoft arrogantes Kind des Firmenbosses vorstellen. Die Firma war so verklebt vom riesig angekündigten Neustart der Suchmaschine live!, dass sie einen ganz blöden Fehler gemacht hat. Die Suchmaschine heißt zwar live.com, aber da es eine Suchmaschine ist, steht über Live!Search. Und was wäre das dümmste, was man mit so einem Namen tun könnte? Genau. Vergessen, sich die Domain livesearch.com zu sichern. Die Herren Gates und Ballmer haben genau das geschafft und livesearch.com hat sich ein Privatmensch unter den Nagel gerissen, der jetzt gutes Geld verdient. Er hat über den Massenanbieter Schlund&Partner eine Suchmaschine angemeldet, die erstens nur Werbung findet und zweitens Google als empfohlenen Suchterm nennt. Also, liebe Microsoft-Chefs, da müsst ihr nächstes Mal schon ein bißchen mehr aufpassen.
Und was macht bei Microsoft stattdessen? Etwas, was man bei der ganzen Kritik nie für möglich gehalten hätte: Bei der Google in Live! absolut einwandfreie Resultate liefern. Das ist zwar nett, liebe Leute, aber so kommt ihr doch nie auf einen grünen Zweig. Nehmt Euch doch ein Beispiel an Page und Brin, die mal gesagt haben:

“You can make money without doing evil?”

Na also, geht doch.

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