Steve Jobs inspirierende Rede in Stanford
Es ist die persönlichste Rede eines CEO, die ich bisher gehört habe. Sie ist schon ein paar Jahre alt, aber zeitlos. Schaut sie Euch selbst an:
(via Barbara Heitger, Heitger Consulting)
Es ist die persönlichste Rede eines CEO, die ich bisher gehört habe. Sie ist schon ein paar Jahre alt, aber zeitlos. Schaut sie Euch selbst an:
(via Barbara Heitger, Heitger Consulting)

Schön anzusehen: Mal wieder eine clevere Utopie über die Zukunft der Technik mit Google und Konsorten. Viel Spaß.

Es ist fast als Kunstprojekt zu sehen, was Chris Harrison da gestartet hat. Seine Internetlandkarte ist entstanden als Visualisierung bestehender Nutzungsdaten. Herauskommen äußerst ästhetische Bilder, deren soziale Implikationen auf der Hand liegen: Ganze Landstriche sind versunken im Niemandsland und es drängt sich das Bild alter Abenteurer auf, die losziehen, um neue Kontinente zu entdecken.

Das simile-Projekt am MIT hat Exhibit 2.0 entwickelt: Eine Programmierumgebung, die das Erstellen datenbankbasierter Applikationen leichter machen soll. Der erste Eindruck überzeugt: Sehr saubere Oberflächen, intuitive Datenauswahl, Einbindung von Google Maps, Ajax-basierte Echtzeitänderungen und Beispiele, die das Potenzial dieser Technologie zeigen wie die Sekundäranalyse des CIA World Factbook.
Die Umsetzung ist ziemlich einfach zu machen, wie dieses Beispiel zeigt.

InviteShare räumt endlich mit der künstlichen Verknappung von Betazugängen auf: Wer auf der Gästeliste einer geschlossenen Betaseite steht und Einladungen zu vergeben hat, findet hier den Marktplatz. Und technikaffine Leute können von der anderen Seite interessante Einladungen abgreifen.


Das PC Magazine hat kürzlich die 100 besten unbekannten Internetseiten gekürt. Die Liste ist durchaus einen Blick wert: Sehr spannende Sachen sind dabei, die in der nächsten Zeit zu Hits werden könnten. Schaut mal rein. Wem das zu alternativ ist, der kann sich auch die großen Anschauen - die Liste der 100 modernen Klassiker.

Für das Alternativ-Betriebssystem Linux gibt es eine frei verfügbare XGL Erweiterung, mit der ziemlich beeindruckende intuitive Schnittstellen konzipiert werden können.
Ein Beispiel dafür ist das auf Linux/XGL realisierte 3D-Betriebssystem:
Offizielle Demo der Funktionen in einem Video von Novell:

Steve alias citizentube hat ein Video zusammengeschnitten, das erstmal etwas anstrengend daherkommt, aber dann eine recht spannende Zusammenstellung von Politiker-Youtube-Versuchen enthält. Die Frage, welchen Einfluss Youtube hat, wird nicht beantwortet. Aber dass sich ein Präsidentschaftskandidat auf ein Interview im Studentenschlafzimmer einlässt, um beim Youtube-Publikum gut anzukommen, mag ein Hinweis auf die Bedeutung sein, die dem Medien von Politikerseite zugesprochen wird. Der wunderbare, ungekürzte Anfang dieses Interviews spricht für sich:
Interviewer: First I just want to say, that is the first interview presidential candidate, the first interview ever to be conducted with a presidents candidate, from a colleges dormroom.
Politiker: Starting off, the intent was not to be a congressman. The intent was, to try to bring attention to the american people, to the serious economic problems we have and to try to get people interested in monetary policy.

Nicht weniger als ein historischer Moment: Microsoft-Chef Bill Gates spricht mit Apple-Chef Steve Jobs. Vor laufenden Kameras. Und über die heiklen Themen zwischen Apple und Microsoft. Damit man das richtig einschätzen kann eine kurze Geschichte der Beziehungen.
Beide waren die ersten, die ein kommerzielles Betriebssystem entwickelt haben. Apple hat die Idee von Programmfenstern entwickelt, Gates hat sie kopiert und Windows genannt. Beide gehören zu den Pionieren des Computerzeitalters - und zu den Wenigen, die nach wie vor an der Spitze ihrer Firma stehen. Die Konzepte der beiden unterscheiden sich: Gates steht für den Volks-PC, eine Standardmaschine mit zahllosen Schnittstellen, die letztendlich ausschlaggebend für die Entwicklung beinah der gesamten Softwareindustrie waren, die wir heute kennen. Apple hat dagegen auf Qualität aus einem Guss gesetzt: Die Apple Macintosh Computer liefen lange nur mit der Hardware aus dem eigenen Haus, galten als quasi immun gegen Abstürze, schneller, intuitiver und sicherer. Apple ist bis heute das Werkzeug der Designer, der Kreativen, der Erlesenen.
In den letzten Monaten hat sich der Konflikt zwischen beiden Konzernen zugespitzt: Steve Jobs hat 2006 den Google CEO Eric Schmidt in den Apple Verwaltungsrat aufgenommen und damit einer Kooperation der härtesten Konkurrenten von Microsoft beschlossen. Mit dem iPod hat Apple einen Riesencoup gelanded, an den Microsoft mit seinen MP3-Playern nie wird anknüpfen können. Der Boom hat den Verkauf der Heimcomputer von Apple angekurbelt und das Image gestärkt. Während Microsoft versucht hat, die Einbrüche der Musikindustrie mit einem aufwändig entwickelten Kopierschutzstandard für digitale Musik aufzuhalten, verdient Apple Millionen mit dem Onlineverkauf kopierschutzfreier Musik. Das Image des Microsoft Mediaplayer, der zur Standardanwendung für Multimedia werden sollte, bricht wegen eingebauten Kontrollalgorithmen in sich zusammen, während Apple iTunes, die kostenlose Software des iPod Rekordnutzerzahlen vermeldet. Und jetzt scheint auch noch Windows Vista den Erwartungen nicht gerecht zu werden, obwohl tausende hochbezahlte Microsoft-Programmierer fünf Jahre gearbeitet haben. Microsoft geht es grade nicht sehr gut, das kann man so sagen. Gates hätte also allen Grund, Steve Jobs zu meiden. Und trotzdem haben sich beide getroffen, einem Interview unter Führung des Wall Street Journal zugestimmt. Ein historischer Moment. Hier sind die Mitschnitte:
superspannende Fundstücke der Geschichte zwischen Apple und Microsoft
Steve Jobs und Bill Gates - Best of (8 Minuten)

Drei Studenten von der Stanford-University - Chad Hurley, Steve Chen und Jawed Karim - haben vor einigen Monaten ein Geschäft abgeschlossen, das sie so überrascht hat wie die ganze Internetbranche. Die Google-Gründer (die ihr Unternehmen übrigens auch als Stanford-Studenten entwickelt haben) haben für ihr Projekt YouTube 1,6 Milliarden Doller gezahlt. Jawed Karim war zu dem Zeitpunkt schon nicht mehr im Projekt (die Millionen hat er trotzdem bekommen), aber seine persönliche Webseite wird ein historisches Dokument mit Museumscharakter werden. Eine typische Studentenwebsite. Nur unter dem Menüpunkt Software ein unscheinbarer Hinweis:
Youtube - My new company Go check it out.
Im Rampenlicht steht er nicht, weil er ausgestiegen ist, bevor der Verkauf die Branche erschüttert hat. So waren auf AllThingsD, einer der wichtigsten Konferenzen der Branche, die das Wall Street Journal organisiert, nur die beiden anderen geladen. Trotzdem sehenswert.
