wink.com und Zoominfo :: Personenscanner im Internet

Man kann gar nicht sagen, ob es nicht vielleicht gut ist, dass diese Seiten bisher erst die Wenigsten kennen: ZoomInfo ist schon seit einigen Jahren sehr fit darin, Menschen vollautomatisch im Netz zu finden und der entsprechenden Position, Firma und etlichen Netzwerken zuzuordnen. Wink.com macht das Ganze für Normalos und durchsucht sämtliche wichtigen Social Networks für den non-business-man, ergänzt das Ganze um ausgewählte Webseiten und ist dabei erstaunlich präzise und gut informiert. Der gläserne Mensch ist schon da.

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Welche Firmen dem Netz noch Fehlen :: eine Ahnung von Techcrunch aus dem Jahr 2005

Techcrunch ist einer der wichtigsten Blogs der Welt - und 2005 hat der Chef Michael Arrington seine Bestenliste an webbasierten Diensten veröffentlicht, die es noch nicht gibt, aber unbedingt geben sollte. Ein Nachdreh, zwei Jahre später:

1. Better and Cheaper Online File Storage
Jepp, die Wichtigen planen. Amazon hat das konkurrenzlos günstige S3 gebaut (und JungleDisk gibt den Vorteil an Endnutzer weiter), Microsoft stellt Live Drive in Aussicht, Yahoo soll auch etwas planen und die Gerüchte um Google nehmen langsam Kontur an. Abhaken.

2. Blog/website Email Lists
Feedblitz gab es schon damals - und es war damals schon keine gute Wahl. Wichtig: Die seriöse Garantie, mit den Mailadressen keinen Mist zu machen Die Chance für Erfinder.

3. portable Reputations
Ebay lebt vom Feedback der Nutzer, nur warum kann ich mit diesem Basiskarma nicht einen anderen Dienst benutzen? Es bräuchte eine öffentliche Schnittstelle für Reputation. iKarma war so etwas, aber leider nicht nutzbar von anderen Diensten. Weiter sind wir bisher nicht.

4. Tailored Local Offers (Lokal abgestimmte Werbung nach Eingabe von demographischen Daten der Nutzer)
Nicht viel zu sagen: Gibt es, zumindest für den privaten Markt, immernoch nicht.

5. Facebook in other countries
OK. Ein gutes Jahr später hat das jemand rüberkopiert und rund 80 Millionen Euro damit gemacht: StudiVZ.net. Technisch war das nicht toll, aber die Idee.
Ja, die Idee. Die stand hier schon vor zwei Jahren. Techcrunch war weltbekannt und diese Liste wurde auch anderswo veröffentlicht - bei ZDNet zum Beispiel. Und selbst ein deutscher Blogger schreibt Ende 2005, wie lukrativ es sein könnte, Facebook zu portieren.

Want to get rich quick? But don’t want to build a German Ebay clone and
then sell it to Ebay later because that’s been done already? Then take
a good look at Facebook and code
away. OK, not everyone in Germany is familiar with the concept of a
school’s year book, but we all know an Abizeitung or similar, right?
Well, there you go. According to TechCrunchwill 85%+ of all U.S. college students use Facebook and 70% of them log in
daily. I am certain it can be copied to appeal to German students. And
it be copied. Or is it there already and I haven’t noticed? Then please forgive me, I am not a student anymore after all.

Geglaubt haben ihm das die Wenigsten (siehe die Kommentare).

6. Free Music
Die Plattenfirmen sollten auf andere Wege umsatteln und damit aufhören, mit der Entwicklung von Kopierschutzsystemen Millionen in den Sand zu blasen und ihr Image zu ruinieren. Apple hat den Zeitgeist erkannt und iTunes läuft blendend. Von freier Musik und der Finanzierung der Musikwirtschaft durch andere Produkte sind wir aber noch weit entfernt.

7. OpenSource Yellow Pages
Gibt es nur in Ansätzen, soweit ich weiß. Aber hier bin ich mal anderer Meinung: Ehrlich, wer braucht das?

8. Podcast Transcriptions
Michael meint die Leute, die den Text abschreiben. Viel wichtiger wäre ein Format, mit dem das Transcript der Audio-Podcasts mit dem Podcast verbunden in Suchmaschinen eingespeist werden kann. Gibt´s nicht, soweit ich weiß. Aber Geld ist da auch nicht drin.

9. Decentralized Review Aggregation
Es geht um einen Versuch, Rezensionen von Produkten (froogle, guenstiger, dooyoo, testberichte.de) in einer Art Metasuchmaschine zu bündeln. Gibt es auch nicht. Dürfte aber auch schwierig werden, die fetten Meinungsportale dafür zu begeistern.

10. Build something cool with SSE

SSE ist ein Format, um reine Daten anderen zugänglich zu machen. Das klingt wie RSS, aber mit dem Unterschied, dass die Daten verändert werden können und die Veränderung auch in den Originaldaten sichtbar ist. So richtig losgegangen ist das aber noch nicht, selbst die Wikipedia-Seite kann noch jemand erfinden.

Was bleibt übrig?
Erstens: Verflixt, hätten wir doch die Liste schon 2005 gelesen und die Facebookidee umgesetzt.
Zweitens: Zwei von zehn ziemlich treffenden Punkten sind umgesetzt.
Drittens: Die anderen haben noch Potenzial. Die Bedürfnisse bleiben.

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die Schnittstelle der Zukunft :: revolutionäre multiuser-Touchpads

Multiuser-Touchpad von Jeff HanEine der folgenreichsten Entwicklungen der Schnittstellenkonzeption war sicher das Touchpad. Und jetzt kommt die neue Generation: Schon beim Apple iPhone war ein Multiuser-Touchpad im Einsatz, das gleichzeitig mehrere Berühungspunkte erkennt. Darum geht es. Und auch wenn es einfach klingt, hat es enorme Konsequenzen. Welche Potenziale für Personalcomputer im neuen System liegen, wird bei dem Projekt einer Schnittstelle für Computer von Jeff Han deutlich. - Da versteht man, das grade ein neues Zeitalter der Maschinensteuerung anbrechen könnte.
Apple iPhone
Ein anderes sehenswertes Video von der Präsentation des iPhone bei der New-York-Times.

sehr sehenswerte Präsentation eines industriefertigen multiuser-Touchpads von Projektleiter Jeff Han (New York University Institute of Mathematical Sciences)

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Google Developer Day 2007 :: technische Interna aus Googles Hauptquartier

Nur für Leute, die wissen was API, Framework und Javascript bedeutet, aber für die recht interessant: Google hat grade den Google Developer Day mit weltweiten Konferenzen hinter sich gebracht. Die Redner waren die Creme der Google-Entwickler und alle Vorträge stehen online auf YouTube. Wer wissen will, was bei Google grade technisch im Fokus steht, sollte sich mal durchklicken. Besonders interessant natürlich die Google Developer Day Sessions aus Mountain View, dem Google Hauptquartier.

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Microsoft CEO Bill Gates und Apple CEO Steve Jobs im gemeinsamen Interview (AllThingsD Highlights)

Nicht weniger als ein historischer Moment: Microsoft-Chef Bill Gates spricht mit Apple-Chef Steve Jobs. Vor laufenden Kameras. Und über die heiklen Themen zwischen Apple und Microsoft. Damit man das richtig einschätzen kann eine kurze Geschichte der Beziehungen.
Beide waren die ersten, die ein kommerzielles Betriebssystem entwickelt haben. Apple hat die Idee von Programmfenstern entwickelt, Gates hat sie kopiert und Windows genannt. Beide gehören zu den Pionieren des Computerzeitalters - und zu den Wenigen, die nach wie vor an der Spitze ihrer Firma stehen. Die Konzepte der beiden unterscheiden sich: Gates steht für den Volks-PC, eine Standardmaschine mit zahllosen Schnittstellen, die letztendlich ausschlaggebend für die Entwicklung beinah der gesamten Softwareindustrie waren, die wir heute kennen. Apple hat dagegen auf Qualität aus einem Guss gesetzt: Die Apple Macintosh Computer liefen lange nur mit der Hardware aus dem eigenen Haus, galten als quasi immun gegen Abstürze, schneller, intuitiver und sicherer. Apple ist bis heute das Werkzeug der Designer, der Kreativen, der Erlesenen.

In den letzten Monaten hat sich der Konflikt zwischen beiden Konzernen zugespitzt: Steve Jobs hat 2006 den Google CEO Eric Schmidt in den Apple Verwaltungsrat aufgenommen und damit einer Kooperation der härtesten Konkurrenten von Microsoft beschlossen. Mit dem iPod hat Apple einen Riesencoup gelanded, an den Microsoft mit seinen MP3-Playern nie wird anknüpfen können. Der Boom hat den Verkauf der Heimcomputer von Apple angekurbelt und das Image gestärkt. Während Microsoft versucht hat, die Einbrüche der Musikindustrie mit einem aufwändig entwickelten Kopierschutzstandard für digitale Musik aufzuhalten, verdient Apple Millionen mit dem Onlineverkauf kopierschutzfreier Musik. Das Image des Microsoft Mediaplayer, der zur Standardanwendung für Multimedia werden sollte, bricht wegen eingebauten Kontrollalgorithmen in sich zusammen, während Apple iTunes, die kostenlose Software des iPod Rekordnutzerzahlen vermeldet. Und jetzt scheint auch noch Windows Vista den Erwartungen nicht gerecht zu werden, obwohl tausende hochbezahlte Microsoft-Programmierer fünf Jahre gearbeitet haben. Microsoft geht es grade nicht sehr gut, das kann man so sagen. Gates hätte also allen Grund, Steve Jobs zu meiden. Und trotzdem haben sich beide getroffen, einem Interview unter Führung des Wall Street Journal zugestimmt. Ein historischer Moment. Hier sind die Mitschnitte:

superspannende Fundstücke der Geschichte zwischen Apple und Microsoft

Steve Jobs und Bill Gates - Best of (8 Minuten)

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Microsoft CEO Steve Ballmer über die Microsofts Pläne der Zukunft (AllThingsD Highlights)

Steve Ballmer ist der wichtigsten Mann von Microsoft, erklärtermaßen bester Freund von Gründer Bill Gates und im Gegensatz zum ruhigen Gates der extrovertierte Wirbelwind von Microsoft, der auch vor peinlichen Auftritten nicht zurückschreckt. Hier etwas ruhiger bei der AllThings Digital:

ein ganz interessantes Interview mit Steve Ballmer von der Businessweek

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Apple CEO Steve Jobs über die Zukunftspläne von Apple (AllThingsD Highlights)

Nicht viel zu sagen: Eben noch die Musikindustrie mit dem tragbaren MP3-Player iPod umgekrempelt, mit dem Onlineshop für MP3-Songs iTunes Milliarden verdient und mit dem iPhone Wirbel im Mobilfunkmarkt verursacht, gibt es jetzt neue Pläne. Direkt vom Chef der Firma: Apple CEO Steve Jobs.

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Microsoft CEO Bill Gates und Apple CEO Steve Jobs im gemeinsamen Interview (AllThingsD Highlights)

Nicht weniger als ein historischer Moment: Microsoft-Chef Bill Gates spricht öffentlich mit Apple-Chef Steve Jobs. Damit man das richtig einschätzen kann: eine kurze Beziehungsgeschichte.
Seit Apple das erste fensterbasierte Betriebssystem erfunden hat, sind die beiden die ärgsten Konkurrenten (Gates hat es kopiert und ist mit Windows erfolgreich geworden). Beide haben ihre Firmen selbst gegründet und führen sie noch. Beide sind zu inbegriffen des Computerzeitalters geworden: Gates hat den PC für die Massen erschwinglich gemacht, hat Standards für ein Betriebssystem gesetzt, das zu einem beispiellosen Wachstum einer ganzen Industrie an Softwareproduzenten geführt hat, die die Schnittstellen von Windows nutzen und hat erreicht, dass zwischenzeitlich über 90 Prozent aller Rechner mit einem Microsoft-Betriebssystem ausgeliefert werden. Apple Macintosh, die Erfindung von Steve Jobs, stand dagegen für Qualität, lange lief das System nur mit Hardware aus demselben Haus, das Design war ebenso aus einem Guss wie die mitgelieferte Software. Apple ist bis heute das Werkzeug der Designer, der Kreativen, der Erlesenen.
In den letzten Monaten hat sich der Konflikt zwischen beiden zugespitzt: Steve Jobs/Apple hat 2006 den Google CEO Eric Schmidt in den Apple Verwaltungsrat aufgenommen und damit eine weithin sichtbare Kooperation der wichtigsten Konkurrenten von Microsoft beschlossen. Mit dem iPod hat Apple einen Riesencoup gelanded, an den Microsoft mit seinen MP3-Playern nie wird anknüpfen können. Der Boom hat den Verkauf der Heimcomputer von Apple angekurbelt und das Image gestärkt. Während Microsoft versucht hat, die Einbrüche der Musikindustrie mit einem aufwändig entwickelten Kopierschutzstandard für digitale Musik aufzuhalten, verdient Apple Millionen mit dem Onlineverkauf Kopierschutzfreier Musik. Das Image des Microsoft Mediaplayer, der zur Standardanwendung für Multimedia werden sollte, bricht wegen eingebauten Kontrollalgorithmen in sich zusammen, während Apple iTunes, die kostenlose Software des iPod Rekordnutzerzahlen vermeldet. Jetzt scheint auch noch Windows Vista zu floppen, an dem tausende hochbezahlte Microsoft-Programmierer fünf Jahre gearbeitet haben.
Kurz: Gates hat allen Grund, Steve Jobs zu meiden. Denn die Chancen stehen hoch, dass so eine Begegnung peinlich wird für Bill Gates, den einstigen König der Branche. Und jetzt haben sich beide getroffen. Einem Interview unter Führung des Wall Street Journal zugestimmt. Ein historischer Moment. Hier sind die Mitschnitte:

Steve Jobs und Bill Gates - Best of (8 Minuten)

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Google CEO Eric Schmidt über die Macht von Google, Viacom und das GooglePhone (AllThingsD Highlights)

Der Mann ist einer der mächtigsten der Welt. Eric Schmidt, CEO und damit wichtigster Mann von Google neben den beiden Firmengründern Larry Page und Sergey Brin. Mit Google führt er eine der wichtigsten Firmen der Welt, was Wachstumsraten und Kapital angeht. Keiner Firma wird soviel Macht zugesprochen wie Google, keine Firma steht wegen ihrer Kummulation und Ausnutzung von Macht so im Kreuzfeuer der Kritik und keine wird so oft wegen ihrer bahnbrechenden Innovationen hofiert. Außerdem sitzt Eric Schmidt seit 2006 im Apple Verwaltungsrat und bildet dadurch mit Apple eine Koalition gegen den einstigen Goliath der Branche, Microsoft. Kurz: Es ist spannend, was Eric Schmidt zu sagen hat. Nur redet er nicht oft.
Auf der AllThingsDigital stimmte er einem Interview zu: Ein kurzes Gespräch über Viacom, die Gerüchte um das GooglePhone und die Frage nach zuviel Macht bei Google.

// FAZ Portrait von Eric Schmidt

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Chad Hurley, Steve Chen und Jawed Karim :: die Geschichte von YouTube im Video-Interview

Drei Studenten von der Stanford-University - Chad Hurley, Steve Chen und Jawed Karim - haben vor einigen Monaten ein Geschäft abgeschlossen, das sie so überrascht hat wie die ganze Internetbranche. Die Google-Gründer (die ihr Unternehmen übrigens auch als Stanford-Studenten entwickelt haben) haben für ihr Projekt YouTube 1,6 Milliarden Doller gezahlt. Jawed Karim war zu dem Zeitpunkt schon nicht mehr im Projekt (die Millionen hat er trotzdem bekommen), aber seine persönliche Webseite wird ein historisches Dokument mit Museumscharakter werden. Eine typische Studentenwebsite. Nur unter dem Menüpunkt Software ein unscheinbarer Hinweis:
Youtube - My new company Go check it out.

Im Rampenlicht steht er nicht, weil er ausgestiegen ist, bevor der Verkauf die Branche erschüttert hat. So waren auf AllThingsD, einer der wichtigsten Konferenzen der Branche, die das Wall Street Journal organisiert, nur die beiden anderen geladen. Trotzdem sehenswert.

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