wie fühlen wir uns :: Seismographen für das weltweite Gefühl
Ja, wie fühlen wir uns eigentlich, wir weltweite virtuelle Gemeinschaft? Etliche Dienste versuchen sich an einem Seismographen für das globale Well-being und sind interessant bis skurril - die einen eine nette Nebenbeschäftigung, die anderen vielversprechend für die Marktforschung.
MoodViews zum Beispiel untersucht LiveJournal Blogs nach Emotionsbekundungen und wertet die Zahl der Fundstellen auf Basis gesellschaftlicher Ereignisse wie dem Valentinstag oder dem Hurricane Katrina aus. Der Moodteller analysiert den Kontext tausender Seiten auf emotionale Ausdrücke und gibt eine Gefühlsprognose ab. Die Blogger können ihrerseits ihre Gefühle an Moodteller schicken und damit eine explizite Übersicht bilden. Die Unterschiede der Graphen von Prognose und tatsächlich genannten Gefühlen ist außerordentlich gering (eine Korrelation von .5 oder mehr ist durchaus üblich). Auch sehr spannend: MoodSignals erkennt ungewöhnliche Ausschläge von bestimmten Gefühlen, nennt während des Höhepunkts überdurchschnittlich oft verwendete Stichwörter und versucht sie vollautomatisch mit Nachrichten aus der internationalen Presse in Zusammenhang zu bringen. MoodSpotter geht einen anderen Weg und zeigt die Emotionen an, die mit der Nennung bestimmter Stichwörter assoziiert ist.
BurstLabs kümmert sich um Musik: Eine herausragende Schnittstelle (allein deswegen lohnt sich der Besuch schon) hilft, Musik zur Emotion zu finden und direkt Probezuhören. Die Emotionskategorien sind clever verbindbar (search drama + dark + fearful) und das ganze ist ein Geschenk für Leute, die Hintergrundmusik auswählen müssen. Nur die Zahl der indizierten Songs ist noch nicht besonders groß - naja. Wir hoffen, dass Apple das gut findet und irgendwann in iTunes integriert.
Stateofbrain ist ein Nachrichtendienst mit emotionaler Bewertung: Man kann sehen, welche Emotion Leute den aktuellen Nachrichten zugeordnet haben. Funktioniert ein bißchen wie digg, ist abgrundtief hässlich layouted und hat wirklich eine gute Grundidee.
Moodstats geht da eine Ebene tiefer: Das Programm wird runtergeladen und nimmt das eigene Befinden in einer Reihe Kategorien auf. Die Veränderung von Stress, versandten Mails oder der wahrgenommenen Kreativität wird als Verlauf angezeigt und kann mit anderen Nutzern (insgesamt sind es etwa 1500) verglichen werden. Etwas für die Analytiker und den Softies.
via [readwriteweb]










Eine der folgenreichsten Entwicklungen der Schnittstellenkonzeption war sicher das Touchpad. Und jetzt kommt die neue Generation: Schon beim Apple iPhone war ein Multiuser-Touchpad im Einsatz, das gleichzeitig mehrere Berühungspunkte erkennt. Darum geht es. Und auch wenn es einfach klingt, hat es enorme Konsequenzen. Welche Potenziale für Personalcomputer im neuen System liegen, wird bei dem Projekt einer Schnittstelle für Computer von Jeff Han deutlich. - Da versteht man, das grade ein neues Zeitalter der Maschinensteuerung anbrechen könnte.









Eine gute Idee. Wenn man bei