Windows 7 Mobile: Microsoft macht Handys fit (endlich)

Nachdem schon der Start des Internet verschlafen wurde, sah es fast so aus, als würde Microsoft ein zweites Mal abgehängt: Apple hatte mit dem iPhone den großen Wurf gemacht, Google kam mit Android langsam, aber überzeugend hinterher und Microsoft - veröffentlichte eine langweiliges Smartphone-Betriebssystem nach dem nächsten. Windows in klein, möglichst wenig in Entwicklung investieren war die Devise, kein durchdachtes Interface. Jetzt kommt Windows 7 Mobile - und wie Windows 7 scheint es das beste zu sein, was man bisher von Microsoft gesehen hat. Eine Kostprobe?

(via lifehacker)

Update: Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen und Implikationen auf nachrichten.at

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Kontoblick: Bankportal goes Deutschland

mint.com wurde bekannt und die deutschen Nerds stöhnten, weil sie nicht mitmachen durften: Automatische Analyse der eigenen Kontotransaktionen, schick web2.0-mäßig aufgemacht, sehr effektiv, sehr praktisch, umsonst. Nur brauchte man dafür ein US-Konto. Das war lange Stand der Dinge und bis auf mäßige Desktopapplikationen blieb der Markt still.

Durch die Hintertür ist etwas hereingekommen, was einiges verändern könnte. iOutBank, eine ziemlich überzeugende Banking-Lösung für das iPhone/iPod touch hat gezeigt, dass es Bedarf gibt. kontoblick.de geht jetzt richtig ab: Per HBCI, dem Webstandard für Internetbanking werden alle Umsätze der Konten in das Portal geladen, automatisch kategorisiert und dann kann man Budgets anlegen, die wichtigsten Einnahmen- und Ausgabenkategorien analysieren (wieviel hat mich im letzten halben Jahr alles in allem mein Handy gekostet?) und die Gesamtbewegungen analysieren. Mein Impuls: Das wird ein Knaller. Holtzbrink (studivz - ihr erinnert Euch?) ist wieder mit unter den Investoren. Die Basisversion ist umsonst und beschränkt auf zwei Konten. Reicht den meisten, die anderen zahlen 1,60€ im Monat - die sie direkt als neue Kategorie markieren können. Schöner war banking nie. (kontoblick.de)

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Steve Jobs inspirierende Rede in Stanford

Es ist die persönlichste Rede eines CEO, die ich bisher gehört habe. Sie ist schon ein paar Jahre alt, aber zeitlos. Schaut sie Euch selbst an:

(via Barbara Heitger, Heitger Consulting)

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BumbTop :: die Zukunft des Desktop - faszinierend!


Hier ist die Antwort, wie der Windows-Desktop in einigen Jahren aussehen wird. Das Konzept ist genial, denke ich, denn es bringt die implizite Ebene zurück in das eigentlich abstrakte System zweidimensionaler Oberflächen: Der Desktop sieht aus, wie ein Schreibtisch - nur dass er schneller aufgeräumt werden kann. Schaut´s Euch selbst an:

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Smava :: Kreditvermittlung á la web2.0: an den Banken vorbei




Die Idee ist mal wieder wirklich einen zweiten Blick wert: Kredite, die an den Banken vorbei “von Mensch zu Mensch” vergeben werde
Die Zinsen kann jeder selbst bestimmen, die Kosten teilen sich die beiden Parteien - und die vermittelnde Internetseite smava.de bekommt ein Prozent Provision. Kredite können nur an Personen vergeben werden, die von smava.de als bonitätswürdig eingestuft worden sind. Bei Zahlungsverzug “kümmert sich smava um den Mahnprozess” und verkauft ausgefallene Kredite eventuell an ein Inkasso-Unternehmen. Bei einem Ausfall wird die Ausfallsumme auf den Anliegerpool verteilt. Ein Restrisiko bleibt also - dafür winken Zinsen zwischen 6 und 15 Prozent. In den USA und Großbritannien funktionieren diese Modelle, schreibt die FAZ. Wirklich spannend, was da auf uns zukommt.

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Exhibit :: Datenbankbasierte Applikationen per Mausklick entwickeln

Das simile-Projekt am MIT hat Exhibit 2.0 entwickelt: Eine Programmierumgebung, die das Erstellen datenbankbasierter Applikationen leichter machen soll. Der erste Eindruck überzeugt: Sehr saubere Oberflächen, intuitive Datenauswahl, Einbindung von Google Maps, Ajax-basierte Echtzeitänderungen und Beispiele, die das Potenzial dieser Technologie zeigen wie die Sekundäranalyse des CIA World Factbook.
Die Umsetzung ist ziemlich einfach zu machen, wie dieses Beispiel zeigt.

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Schluss mit geschlossenen Betas! Einladungen für alle.

InviteShare räumt endlich mit der künstlichen Verknappung von Betazugängen auf: Wer auf der Gästeliste einer geschlossenen Betaseite steht und Einladungen zu vergeben hat, findet hier den Marktplatz. Und technikaffine Leute können von der anderen Seite interessante Einladungen abgreifen.

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die ungesehenen Perlen des Internet


Das PC Magazine hat kürzlich die 100 besten unbekannten Internetseiten gekürt. Die Liste ist durchaus einen Blick wert: Sehr spannende Sachen sind dabei, die in der nächsten Zeit zu Hits werden könnten. Schaut mal rein. Wem das zu alternativ ist, der kann sich auch die großen Anschauen - die Liste der 100 modernen Klassiker.

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Welche Firmen dem Netz noch Fehlen :: eine Ahnung von Techcrunch aus dem Jahr 2005

Techcrunch ist einer der wichtigsten Blogs der Welt - und 2005 hat der Chef Michael Arrington seine Bestenliste an webbasierten Diensten veröffentlicht, die es noch nicht gibt, aber unbedingt geben sollte. Ein Nachdreh, zwei Jahre später:

1. Better and Cheaper Online File Storage
Jepp, die Wichtigen planen. Amazon hat das konkurrenzlos günstige S3 gebaut (und JungleDisk gibt den Vorteil an Endnutzer weiter), Microsoft stellt Live Drive in Aussicht, Yahoo soll auch etwas planen und die Gerüchte um Google nehmen langsam Kontur an. Abhaken.

2. Blog/website Email Lists
Feedblitz gab es schon damals - und es war damals schon keine gute Wahl. Wichtig: Die seriöse Garantie, mit den Mailadressen keinen Mist zu machen Die Chance für Erfinder.

3. portable Reputations
Ebay lebt vom Feedback der Nutzer, nur warum kann ich mit diesem Basiskarma nicht einen anderen Dienst benutzen? Es bräuchte eine öffentliche Schnittstelle für Reputation. iKarma war so etwas, aber leider nicht nutzbar von anderen Diensten. Weiter sind wir bisher nicht.

4. Tailored Local Offers (Lokal abgestimmte Werbung nach Eingabe von demographischen Daten der Nutzer)
Nicht viel zu sagen: Gibt es, zumindest für den privaten Markt, immernoch nicht.

5. Facebook in other countries
OK. Ein gutes Jahr später hat das jemand rüberkopiert und rund 80 Millionen Euro damit gemacht: StudiVZ.net. Technisch war das nicht toll, aber die Idee.
Ja, die Idee. Die stand hier schon vor zwei Jahren. Techcrunch war weltbekannt und diese Liste wurde auch anderswo veröffentlicht - bei ZDNet zum Beispiel. Und selbst ein deutscher Blogger schreibt Ende 2005, wie lukrativ es sein könnte, Facebook zu portieren.

Want to get rich quick? But don’t want to build a German Ebay clone and
then sell it to Ebay later because that’s been done already? Then take
a good look at Facebook and code
away. OK, not everyone in Germany is familiar with the concept of a
school’s year book, but we all know an Abizeitung or similar, right?
Well, there you go. According to TechCrunchwill 85%+ of all U.S. college students use Facebook and 70% of them log in
daily. I am certain it can be copied to appeal to German students. And
it be copied. Or is it there already and I haven’t noticed? Then please forgive me, I am not a student anymore after all.

Geglaubt haben ihm das die Wenigsten (siehe die Kommentare).

6. Free Music
Die Plattenfirmen sollten auf andere Wege umsatteln und damit aufhören, mit der Entwicklung von Kopierschutzsystemen Millionen in den Sand zu blasen und ihr Image zu ruinieren. Apple hat den Zeitgeist erkannt und iTunes läuft blendend. Von freier Musik und der Finanzierung der Musikwirtschaft durch andere Produkte sind wir aber noch weit entfernt.

7. OpenSource Yellow Pages
Gibt es nur in Ansätzen, soweit ich weiß. Aber hier bin ich mal anderer Meinung: Ehrlich, wer braucht das?

8. Podcast Transcriptions
Michael meint die Leute, die den Text abschreiben. Viel wichtiger wäre ein Format, mit dem das Transcript der Audio-Podcasts mit dem Podcast verbunden in Suchmaschinen eingespeist werden kann. Gibt´s nicht, soweit ich weiß. Aber Geld ist da auch nicht drin.

9. Decentralized Review Aggregation
Es geht um einen Versuch, Rezensionen von Produkten (froogle, guenstiger, dooyoo, testberichte.de) in einer Art Metasuchmaschine zu bündeln. Gibt es auch nicht. Dürfte aber auch schwierig werden, die fetten Meinungsportale dafür zu begeistern.

10. Build something cool with SSE

SSE ist ein Format, um reine Daten anderen zugänglich zu machen. Das klingt wie RSS, aber mit dem Unterschied, dass die Daten verändert werden können und die Veränderung auch in den Originaldaten sichtbar ist. So richtig losgegangen ist das aber noch nicht, selbst die Wikipedia-Seite kann noch jemand erfinden.

Was bleibt übrig?
Erstens: Verflixt, hätten wir doch die Liste schon 2005 gelesen und die Facebookidee umgesetzt.
Zweitens: Zwei von zehn ziemlich treffenden Punkten sind umgesetzt.
Drittens: Die anderen haben noch Potenzial. Die Bedürfnisse bleiben.

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die Schnittstelle der Zukunft :: revolutionäre multiuser-Touchpads

Multiuser-Touchpad von Jeff HanEine der folgenreichsten Entwicklungen der Schnittstellenkonzeption war sicher das Touchpad. Und jetzt kommt die neue Generation: Schon beim Apple iPhone war ein Multiuser-Touchpad im Einsatz, das gleichzeitig mehrere Berühungspunkte erkennt. Darum geht es. Und auch wenn es einfach klingt, hat es enorme Konsequenzen. Welche Potenziale für Personalcomputer im neuen System liegen, wird bei dem Projekt einer Schnittstelle für Computer von Jeff Han deutlich. - Da versteht man, das grade ein neues Zeitalter der Maschinensteuerung anbrechen könnte.
Apple iPhone
Ein anderes sehenswertes Video von der Präsentation des iPhone bei der New-York-Times.

sehr sehenswerte Präsentation eines industriefertigen multiuser-Touchpads von Projektleiter Jeff Han (New York University Institute of Mathematical Sciences)

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