Steve Jobs inspirierende Rede in Stanford
Es ist die persönlichste Rede eines CEO, die ich bisher gehört habe. Sie ist schon ein paar Jahre alt, aber zeitlos. Schaut sie Euch selbst an:
(via Barbara Heitger, Heitger Consulting)
Es ist die persönlichste Rede eines CEO, die ich bisher gehört habe. Sie ist schon ein paar Jahre alt, aber zeitlos. Schaut sie Euch selbst an:
(via Barbara Heitger, Heitger Consulting)

Gut, das mit den wichtigsten Köpfen der Computerentwicklung ist vielleicht ein bißchen übertrieben. Aber nicht sehr. Das MIT ist die wichtigste Technikhochschule der Welt, das CSAIL (Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory) gehört zu den bedeutendsten Institutionen der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Computertechnologie. Auch das World Wide Web Consortium (W3C) ist da lokalisiert, die weltweit agierende Verwaltungsstelle für Entwicklungen und Standards des Internet. Und diejenigen, die im CSAIL arbeiten, gehören wirklich zu den wichtigen Computerexperten weltweit. Viele sind überraschenderweise jung oder weiblich, es gibt welche, die genauso aussehen, wie man sich den Nerd vorstellt, mit Vollbart und dicker Brille, und es gibt einige, die gar nicht in die gepflegten Klischees fallen. In jedem Fall interessant sie mal zu sehen: Denn es gibt eine Seite, auf der man einfach mal die Köpfe sieht, kommentarlos. Auch Tim Berners-Lee ist dabei, der Erfinder des Internet. Irgendwo in Reihe drei. (Das ganze ist auch als visuelle Datenbank verfügbar, mit der man die Leute gezielter filtern kann.)

Nur für Leute, die wissen was API, Framework und Javascript bedeutet, aber für die recht interessant: Google hat grade den Google Developer Day mit weltweiten Konferenzen hinter sich gebracht. Die Redner waren die Creme der Google-Entwickler und alle Vorträge stehen online auf YouTube. Wer wissen will, was bei Google grade technisch im Fokus steht, sollte sich mal durchklicken. Besonders interessant natürlich die Google Developer Day Sessions aus Mountain View, dem Google Hauptquartier.
Technorati Tags: Google, Google DeveloperDay, Developer Day 2007

Steve alias citizentube hat ein Video zusammengeschnitten, das erstmal etwas anstrengend daherkommt, aber dann eine recht spannende Zusammenstellung von Politiker-Youtube-Versuchen enthält. Die Frage, welchen Einfluss Youtube hat, wird nicht beantwortet. Aber dass sich ein Präsidentschaftskandidat auf ein Interview im Studentenschlafzimmer einlässt, um beim Youtube-Publikum gut anzukommen, mag ein Hinweis auf die Bedeutung sein, die dem Medien von Politikerseite zugesprochen wird. Der wunderbare, ungekürzte Anfang dieses Interviews spricht für sich:
Interviewer: First I just want to say, that is the first interview presidential candidate, the first interview ever to be conducted with a presidents candidate, from a colleges dormroom.
Politiker: Starting off, the intent was not to be a congressman. The intent was, to try to bring attention to the american people, to the serious economic problems we have and to try to get people interested in monetary policy.

Nicht weniger als ein historischer Moment: Microsoft-Chef Bill Gates spricht mit Apple-Chef Steve Jobs. Vor laufenden Kameras. Und über die heiklen Themen zwischen Apple und Microsoft. Damit man das richtig einschätzen kann eine kurze Geschichte der Beziehungen.
Beide waren die ersten, die ein kommerzielles Betriebssystem entwickelt haben. Apple hat die Idee von Programmfenstern entwickelt, Gates hat sie kopiert und Windows genannt. Beide gehören zu den Pionieren des Computerzeitalters - und zu den Wenigen, die nach wie vor an der Spitze ihrer Firma stehen. Die Konzepte der beiden unterscheiden sich: Gates steht für den Volks-PC, eine Standardmaschine mit zahllosen Schnittstellen, die letztendlich ausschlaggebend für die Entwicklung beinah der gesamten Softwareindustrie waren, die wir heute kennen. Apple hat dagegen auf Qualität aus einem Guss gesetzt: Die Apple Macintosh Computer liefen lange nur mit der Hardware aus dem eigenen Haus, galten als quasi immun gegen Abstürze, schneller, intuitiver und sicherer. Apple ist bis heute das Werkzeug der Designer, der Kreativen, der Erlesenen.
In den letzten Monaten hat sich der Konflikt zwischen beiden Konzernen zugespitzt: Steve Jobs hat 2006 den Google CEO Eric Schmidt in den Apple Verwaltungsrat aufgenommen und damit einer Kooperation der härtesten Konkurrenten von Microsoft beschlossen. Mit dem iPod hat Apple einen Riesencoup gelanded, an den Microsoft mit seinen MP3-Playern nie wird anknüpfen können. Der Boom hat den Verkauf der Heimcomputer von Apple angekurbelt und das Image gestärkt. Während Microsoft versucht hat, die Einbrüche der Musikindustrie mit einem aufwändig entwickelten Kopierschutzstandard für digitale Musik aufzuhalten, verdient Apple Millionen mit dem Onlineverkauf kopierschutzfreier Musik. Das Image des Microsoft Mediaplayer, der zur Standardanwendung für Multimedia werden sollte, bricht wegen eingebauten Kontrollalgorithmen in sich zusammen, während Apple iTunes, die kostenlose Software des iPod Rekordnutzerzahlen vermeldet. Und jetzt scheint auch noch Windows Vista den Erwartungen nicht gerecht zu werden, obwohl tausende hochbezahlte Microsoft-Programmierer fünf Jahre gearbeitet haben. Microsoft geht es grade nicht sehr gut, das kann man so sagen. Gates hätte also allen Grund, Steve Jobs zu meiden. Und trotzdem haben sich beide getroffen, einem Interview unter Führung des Wall Street Journal zugestimmt. Ein historischer Moment. Hier sind die Mitschnitte:
superspannende Fundstücke der Geschichte zwischen Apple und Microsoft
Steve Jobs und Bill Gates - Best of (8 Minuten)

Steve Ballmer ist der wichtigsten Mann von Microsoft, erklärtermaßen bester Freund von Gründer Bill Gates und im Gegensatz zum ruhigen Gates der extrovertierte Wirbelwind von Microsoft, der auch vor peinlichen Auftritten nicht zurückschreckt. Hier etwas ruhiger bei der AllThings Digital:
ein ganz interessantes Interview mit Steve Ballmer von der Businessweek

Nicht viel zu sagen: Eben noch die Musikindustrie mit dem tragbaren MP3-Player iPod umgekrempelt, mit dem Onlineshop für MP3-Songs iTunes Milliarden verdient und mit dem iPhone Wirbel im Mobilfunkmarkt verursacht, gibt es jetzt neue Pläne. Direkt vom Chef der Firma: Apple CEO Steve Jobs.

Nicht weniger als ein historischer Moment: Microsoft-Chef Bill Gates spricht öffentlich mit Apple-Chef Steve Jobs. Damit man das richtig einschätzen kann: eine kurze Beziehungsgeschichte.
Seit Apple das erste fensterbasierte Betriebssystem erfunden hat, sind die beiden die ärgsten Konkurrenten (Gates hat es kopiert und ist mit Windows erfolgreich geworden). Beide haben ihre Firmen selbst gegründet und führen sie noch. Beide sind zu inbegriffen des Computerzeitalters geworden: Gates hat den PC für die Massen erschwinglich gemacht, hat Standards für ein Betriebssystem gesetzt, das zu einem beispiellosen Wachstum einer ganzen Industrie an Softwareproduzenten geführt hat, die die Schnittstellen von Windows nutzen und hat erreicht, dass zwischenzeitlich über 90 Prozent aller Rechner mit einem Microsoft-Betriebssystem ausgeliefert werden. Apple Macintosh, die Erfindung von Steve Jobs, stand dagegen für Qualität, lange lief das System nur mit Hardware aus demselben Haus, das Design war ebenso aus einem Guss wie die mitgelieferte Software. Apple ist bis heute das Werkzeug der Designer, der Kreativen, der Erlesenen.
In den letzten Monaten hat sich der Konflikt zwischen beiden zugespitzt: Steve Jobs/Apple hat 2006 den Google CEO Eric Schmidt in den Apple Verwaltungsrat aufgenommen und damit eine weithin sichtbare Kooperation der wichtigsten Konkurrenten von Microsoft beschlossen. Mit dem iPod hat Apple einen Riesencoup gelanded, an den Microsoft mit seinen MP3-Playern nie wird anknüpfen können. Der Boom hat den Verkauf der Heimcomputer von Apple angekurbelt und das Image gestärkt. Während Microsoft versucht hat, die Einbrüche der Musikindustrie mit einem aufwändig entwickelten Kopierschutzstandard für digitale Musik aufzuhalten, verdient Apple Millionen mit dem Onlineverkauf Kopierschutzfreier Musik. Das Image des Microsoft Mediaplayer, der zur Standardanwendung für Multimedia werden sollte, bricht wegen eingebauten Kontrollalgorithmen in sich zusammen, während Apple iTunes, die kostenlose Software des iPod Rekordnutzerzahlen vermeldet. Jetzt scheint auch noch Windows Vista zu floppen, an dem tausende hochbezahlte Microsoft-Programmierer fünf Jahre gearbeitet haben.
Kurz: Gates hat allen Grund, Steve Jobs zu meiden. Denn die Chancen stehen hoch, dass so eine Begegnung peinlich wird für Bill Gates, den einstigen König der Branche. Und jetzt haben sich beide getroffen. Einem Interview unter Führung des Wall Street Journal zugestimmt. Ein historischer Moment. Hier sind die Mitschnitte:
Steve Jobs und Bill Gates - Best of (8 Minuten)

Der Mann ist einer der mächtigsten der Welt. Eric Schmidt, CEO und damit wichtigster Mann von Google neben den beiden Firmengründern Larry Page und Sergey Brin. Mit Google führt er eine der wichtigsten Firmen der Welt, was Wachstumsraten und Kapital angeht. Keiner Firma wird soviel Macht zugesprochen wie Google, keine Firma steht wegen ihrer Kummulation und Ausnutzung von Macht so im Kreuzfeuer der Kritik und keine wird so oft wegen ihrer bahnbrechenden Innovationen hofiert. Außerdem sitzt Eric Schmidt seit 2006 im Apple Verwaltungsrat und bildet dadurch mit Apple eine Koalition gegen den einstigen Goliath der Branche, Microsoft. Kurz: Es ist spannend, was Eric Schmidt zu sagen hat. Nur redet er nicht oft.
Auf der AllThingsDigital stimmte er einem Interview zu: Ein kurzes Gespräch über Viacom, die Gerüchte um das GooglePhone und die Frage nach zuviel Macht bei Google.

Drei Studenten von der Stanford-University - Chad Hurley, Steve Chen und Jawed Karim - haben vor einigen Monaten ein Geschäft abgeschlossen, das sie so überrascht hat wie die ganze Internetbranche. Die Google-Gründer (die ihr Unternehmen übrigens auch als Stanford-Studenten entwickelt haben) haben für ihr Projekt YouTube 1,6 Milliarden Doller gezahlt. Jawed Karim war zu dem Zeitpunkt schon nicht mehr im Projekt (die Millionen hat er trotzdem bekommen), aber seine persönliche Webseite wird ein historisches Dokument mit Museumscharakter werden. Eine typische Studentenwebsite. Nur unter dem Menüpunkt Software ein unscheinbarer Hinweis:
Youtube - My new company Go check it out.
Im Rampenlicht steht er nicht, weil er ausgestiegen ist, bevor der Verkauf die Branche erschüttert hat. So waren auf AllThingsD, einer der wichtigsten Konferenzen der Branche, die das Wall Street Journal organisiert, nur die beiden anderen geladen. Trotzdem sehenswert.
